Album: Uhuru

So leise und glänzend wie Tau, so leuchtend wie sich die Sonne in einem Tropfen spiegelt,
so glitzernd perlen die Gitarrenläufe und Arpeggios auf diesem Album.
So, dass ich meine Gitarre nehmen möchte und ein paar direkt aufschreiben will,
üben will, bis sie genauso klingen über die Beats.

Plötzlich bin ich in London. Im Ritzy Upstairs in Brixton, auf der Terasse,
mit Blick auf diese große Uhr und das Fast Food Restaurant.
Das Licht ist gelb-orange und es ist Spätsommer,
ich stelle mir die Release Party zum Album vor, die hier stattfand,
das geht gut.

Dann nimmt mich der Rhythmus mit, etwas Klavier,
in Gedanken überfliege ich die letzte Route in den Bergen,
Soul Uplifting, denke ich.
Klavier, Bass, wie warmes Licht auf den Felsen.

Nachts bei Regen mit dem Fahrrad durch die Stadt,
im Ohr das Saxophon, der Asphalt gefüllt mit Lichtern,
im Beat und dem leisen Regen,
wie das Rauschen der Platte.

Die Luft gehört auch zum Berg und sieht im Licht gut aus,
die Vibes gehören zum Album und sind die Seele in den Nuancen.

Tischtennis im Sommer, in der Dämmerung und danach
auf die noch warme Platte legen,
im Himmel die Sterne und neben mir
ein Bier und diese Beats,
Gitarrenakkorde, voll Sehnsucht in den Fingern
an den Sonnenaufgang auf dem Pico Ariero
und eine S-Bahn Fahrt voller Vorfreude.