So viele Worte

Ich schaue gerade hart aber fair und versuche gleichzeitig ein Thema zu finden, über das ich schreiben kann. Folgende Themen stehen zur Auswahl irgendwie:

  • Wie ich ein Buch, dass ich vor fünfzehn Jahren extrem gefeiert habe, gerade nochmal lese, und davon Albträume bekomme.  Und warum das gut ist (in den Albträumen, werde ich von Froschmenschen verfolgt, die meine Zehen abbeißen wollen). Beim Buch handelt es sich um Im Rausch der Stille.
  • Ich wollte meine Erwartungen vor dem Lesen von Die Hauptstadt notieren, um sie später mit meinen Lese-Erfahrungen abzugleichen.
  • Ein Stream of Consciousness zum Frühling, wie die Blumen blühen, der Schnee in den Bergen in verschiedenen Konsistenzen (harsch, sulzig, eisig, matschig etc.) anzutreffen ist.
  • Ein paar lässige Alben und die Momente mit ihnen aufschreiben und Ibeyi extrem abfeiern. Auf dem Konzert in den Münchner Kammerspielen war ich bewegt und euphorisch wie selten. Großartig!
  • Was immer geht: Ein paar zusammenhanglose Gedanken irgendwie verbinden und dabei ein paar Referenzen einstreuen.

Aber das Fernsehen hats mir dann vergällt. Auf die Diskussion möchte ich gar nicht eingehen. Im großen und ganzen haben sich ein paar Leute furchtbar aufgeregt und am Ende kam irgendwie nichts raus.
Es wird auch wieder eine Zeit geben, in der ich das mag. Heute denke ich mir, hör ich lieber die aktuelle Folge Herrengedeck.