Morgenrunde

Jeden Morgen freue ich auf meine Radfahrt zur Arbeit und am Abend wieder zurück. Es geht dabei einmal durch die gesamte Stadt. Was mir dabei gefällt ist, zu beobachten, wie die Stadt erwacht:

  • Die Hundeleute im englischen Garten
  • Die Obst- und Gemüsehändler, die ihre Stände befüllen
  • Die Sonne die die Leopoldstraße an Sommermorgenden in goldenes Licht taucht
  • die Gebäude in der Maxvorstadt rund um die mächtige Josphskirche

Am Abend dann wieder dasselbe.

Das beste daran ist: Jeder Tag ist ein bisschen anders und natürlich nochmal anders bei unterschiedlichem Wetter. Bei Regen oder im Winter an einem trüben Schneetag sind die Radlwege leer und in den Autos fahren die Leute mit leerem Blick an einem vorbei.

Auf der Heimfahrt ist an strahlend blauen Frühlingstagen besonders schön, wenn der Effnerplatz im Sonnenuntergang eine metallene Färbung erhält und dadurch den Verkehr fast schon aus der Stadt heraussaugt.

Weitere tolle Radlerlebnisse auf dem Arbeitsweg:

Versuchen, niemals absteigen müssen, weil man sich auf die Ampelschaltung einstellt mit Tempo und Fahrverhalten (noch nie geschafft)

  • Am kleinen Berg, den es gibt, die Angeberfahrer stehen zu lassen (und dann oben die Ampel auf grün springt)
  • Am alten Nordfriedhof vorbeifahren und am Abend die Jogger vorbeiziehen sehen
  • Die Betriebsamkeit rund um die Uni
  • Die kleinen Cafés in der Nähe des englischens Gartens. Irgendwann werde ich dort einen Espresso trinken.
  • Der Blick früh morgens vom Monopteros bis zur Frauenkirche
  • Menschen ,die schon morgens im Eisbach stehen um sich abzukühlen
  • Fröhliche Menschen